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Berggipfelattentate, inszenierte Unfälle oder Morde nach der Fibonacci-Folge? Josef Oberhollenzer liest in der Dekadenz in Brixen
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LESUNG und GESPRÄCH
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Mi, 29. April 2026, 20 Uhr
BRIXEN, Dekadenz, Obere Schutzengelgasse, 3A
Moderation: Jörg Zemmler
Eintritt frei! Reservierung
hier
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Josef Oberhollenzer
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Sellemond
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oder Von der Schwierigkeit, Touristen zu töten
Roman
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Eine überhitzte Gegenwart, geprägt von der Heimsuchung durch Touristen, die plötzlich in den Bergen verschwinden. Abgedreht
und böse, provokant und absurd witzig.
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Zwei Männer, die sich kaum kennen, treffen sich auf einer Alm. Der Ältere ist skeptisch, er weiß nicht genau,
was der Jüngere von ihm will. Langsam tasten sie sich aneinander heran. Was nach und nach zum Vorschein kommt, ist maßlos, unsäglich. Und führt aus dem Südtirol der 1990er-Jahre herauf in eine überhitzte Gegenwart, geprägt von der Heimsuchung durch Touristen,
die plötzlich zuhauf in den Bergen verschwinden. Waren die Unfälle auf den Hornspitzen und dem Schneebigen Nock etwa doch Morde? Und was geschah auf dem Großen Löffler? Mit dem ironischen Erzähler Franz Richard F. begibt sich Werner Sellemond drei Tage auf
die Wollbachalm und berichtet ihm von irrwitzigen bis verbrecherischen Versuchen, die erdrückende Liebe der „Gäste“ zu seiner Heimat auf Kimme und Korn zu nehmen.
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Josef Oberhollenzer,
Liebhaber des Konjunktivs und der radikalen Kleinschreibung, wurde 1955 im Südtiroler Ahrntal geboren. Im fiktiven Aibeln ist er ebenso zu Hause. Er schreibt Lyrik, Prosa und Theaterstücke, einige seiner Texte wurden von Rockbands vertont. Mehrere Preise und
Stipendien. Mit seinem Roman Sültzrather stand er auf der Longlist des Deutschen Buchpreises. Bei Folio zuletzt:
Prantner (2023).
Foto: (C) Lois Steger
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Save the date!
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Fr, 29. Mai 2026
Völs, Stanglerhof, ab 19.30 Uhr
Lesung und Gespräch mit Josef Oberhollenzer, Moderation: Jörg Zemmler
Vor der Lesung: Buffet in 3 Gängen. Eine Veranstaltung des
Stanglerhofs in Zusammenarbeit mit Plateau. Reservierung erforderlich: Tel 348 8659739 /
stanglerhof@gmail.com
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„Die ungeheure literarische Wucht dieses Südtiroler Sprachkünstlers.“
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Deutschlandfunk, Dirk Fuhrig
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„und dann steh ich auf einem Gipfel, es kann keine der Höhen sein,
mein Blick geht zu weit
so weit, als stünde ich auf einem Dreitausender – wie vor ein
paar Jahren, dem Drängen der Freunde nachgebend, auf dem
Schwarzenstein: die Berge hohe Wellen, die Gebirgslandschaft ein
aufgewühltes Meer, Schnee und Gletscher wie Gischt, wie Wellenschaum81:
Schaumkronen
und dann breit ich die Arme aus wie Rhiannan Iffland, Klaus Dibiasi
oder Tania Cagnotto vor ihrem Sprung; ich bin schon zum Fallen, bin
zum Fliegen, wie so oft bin ich zum Fliegen bereit 82 – da fällt ein
Schuss“
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© Folio Verlag Wien | Bozen
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